Ihre Therapie

Bei der Behandlung Ihres Ödems helfen wir Ihnen gerne mit der Lymphdrainage und der KPE weiter.

Komplexe Physikalische Entstauungstherapie

Phase 1:

Sie werden von unseren geschulten Therapeuten/innen professionell mittels Manueller Lymphdrainage entstaut. Mit dem anschließenden lymphologischen Kompressionsverband wird das Ergebnis abgesichert.

Phase 2:

Für eine passgenaue und individuelle Kompressionsbestrumpfung vermessen unsere Mitarbeiter/-innen Sie direkt nach der manuellen Lymphdrainage bei Ihrem Therapeuten.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Kompressionsbestrumpfung ->

Die manuelle Lymphdrainage zählt im Bereich der Physiotherapie zu den sogenannten physikalischen Therapien.

 

Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage sorgt mit ihrer entödematisierenden Wirkung für eine Entstauung des geschwollenen Gewebes.

Die Therapie verfolgt das Ziel, die Pumpfunktion des Gefäßsystems zu unterstützen. So wird die angestaute Flüssigkeit mit gezielten Handgriffen zur Lymphknotenstation geführt, damit diese abtransportiert werden kann, bzw. nach einer Lymphknotenentfernung werden durch regelmäßige Lymphdrainage Umwege gebildet um den Abtransport zu fördern und Schmerzen zu lindern.

Die manuelle Lymphdrainage kann zudem mit weiteren Therapien und Behandlungen kombiniert werden, dieses Verfahren ist als "Komplexe Physikalische Entstauungstherapie" bekannt.

 

AIK – Apparative Intermittierende Kompression

Zusätzlich zur Manuellen Lymphdrainage kann die sogenannte „Apparative intermittierende Kompression“ eine unterstützende Maßnahme in der Klinik oder Praxis oder auch für zu Hause sein. Es handelt sich hierbei um ein- bis mehrkammerige Manschette für Beine, Arme, Hüfte oder Hosen, die je nach Ausführung und Pumpe Druck von 12 bis 200 mmHg aufbringen.

Die Behandlungsmanschetten der Mehrkammersysteme unterscheiden sich in der Anzahl der einzelnen Luftkammern. Die eingearbeiteten Luftkammern erzeugen eine Druckwelle von unten nach oben. Insbesondere bei Lymphödemen, die im Fuß bis zum Unterschenkel oder in der Hand bis zur Mitte des Arms ausgeprägt sind, kann das eine wirksame Maßnahme sein. Denn der Wirkmechanismus der AIK ist, wie Studien zeigen, Gewebsflüssigkeit nach zentral, hin zur Körpermitte, zu verschieben.