Ihr Handicap

Mit Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) wird eine Fehlstellung der Wirbelsäule bezeichnet. Kennzeichnend hierfür ist eine seitliche Verkrümmung mit zusätzlicher Verdrehung der einzelnen Wirbelkörper. Im Verlauf der Krankheit wird durch die dauerhafte Fehlstellung die Abnutzung der Wirbelsäule begünstigt. Bleibt eine Skoliose unbehandelt, können deshalb vor allem mit zunehmendem Lebensalter erhebliche Beschwerden entstehen. Die krankheitsbedingte Rumpfasymmetrie, die als mögliche Folge auftreten kann, belastet innere Organe, wie beispielsweise Herz, Lunge, Nieren und Darm.


Ursachen der Skoliose

Die Ursachen für Skoliose sind vielfältig. Angeborene Fehlbildungen, bestimmte Erkrankungen oder Muskel- beziehungsweise Nervenschädigungen können ausschlaggebend sein. In circa 90 Prozent der Skoliosenfälle bleibt die auslösende Ursache jedoch unbekannt. Diese besondere Form der Skoliose, die sogenannte „idiopathische Form“ tritt vor allem im Kindes- und Jugendalter auf. Mädchen sind wesentlich häufiger betroffen als Jungs. In der BRD sind ca. 400.000 Patienten betroffen.

Die Prognose ist abhängig vom Alter in dem die Skoliose auftritt bzw. diagnostiziert wird. Optimalerweise sollte die Skoliose bis zum Abschluss der Skelettreife behandelt werden.