Versorgungsbeispiel
Versorgungsbeispiel

Unterschenkelamputation

Seit der Eröffnung unserer Geh- und Bewegungsschule LettsFit ist Manfred Feldhoff bei uns in Behandlung. Wir sprachen mit ihm über seine Erkrankung und Therapie.

Therapie mit einer Beinprothese


Herr Feldhoff können Sie etwas über Ihre Versorgung erzählen?
Sehr gerne. Ich bin Dialyse-Patient und vor ein paar Jahren wurden Verkalkungen in meinem Bein festgestellt. Als Konsequenz wurden mir zunächst Zehen amputiert, dann der ganze Fuß. Schlussendlich wurde mir dann das Bein unterhalb des Knies amputiert.
Dann kam es zum ersten Kontakt mit Lettermann. Anfangs war es jedoch schwierig als Dialyse-Patient mit einer Beinprothese. Mein Bein war oft angeschwollen und die Prothese musste häufig nachgepasst werden.
Mittlerweile ist alles in Ordnung. Mein Bein hat jetzt weniger Stumpfschwankungen und somit passt auch die Prothese besser.

Wann wurden Sie amputiert?
Im September 2015.

Was haben Sie für eine Prothese?
Eine Unterschenkelprothese mit Linersystem und einen Carbonfuß. Zusätzlich noch Volumen-Strümpfe um die Stumpfschwankungen nach der Dialyse auszugleichen.

Und seitdem sind Sie auch in physiotherapeutischer Behandlung?
Naja, das fing erst ein wenig später an. Aber seit der Eröffnung der Geh-und Bewegungsschule LettsFit bin ich mit dabei. Also seit ca. zwei Jahren.

Wie läuft Ihr Training bzw. Ihre Therapie ab?
Unter anderem mache ich Bewegungstraining und Gleichgewichtstraining, aber auch Krafttraining. Also oftmals Übungen mit verschiedenen Kleingeräten. Häufig an einer Sprossenwand oder im Barren und auf unterschiedlichen Untergründen. Das Training ist aber immer unterschiedlich und abwechslungsreich.

Und wie oft sind Sie hier?
In der Regel einmal die Woche.

Wie sind Sie anfangs damit zurechtgekommen?
Wenn man sich erstmal bewusst gemacht hat, dann ging es relativ gut. Aber am Anfang war es natürlich schwer. Außerdem brauchte ich meine Zeit um aus dem Rollstuhl zu kommen und mich wieder zu bewegen.
Es ist jedenfalls wichtig, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man kann. Anstatt darüber nachzudenken was man nicht mehr kann.
Seit meinem Training geht es aber stetig bergauf und den Rollstuhl brauche ich auch nicht mehr.

Aber Sie müssen noch weiter trainieren?
Ja natürlich, dann fühl ich mich auch einfach sicherer. Das Training hilft mir meinen Alltag zu meistern.

Wie fühlen Sie sich heute 3 Jahre nach Ihrer Amputation?
Ich fühle mich sehr gut, seit LettsFit meine Betreuung übernommen hat. Ich hab wieder mehr Freude am Leben und bin sehr zufrieden mit meiner Versorgung bei Lettermann.